Cubitus
Letzte 5 Bewertungen
Florian Jörk Gutes Handwerk (27.07.2008) •••••
Herr Jörk ist Netzwerker durch und durch, ich habe ihn auf der Suche nach einem Installateur per XING-Empfehlung gefunden, gleich einen Termin gemacht und war und bin hochzufrieden.
Arbeiten werden schnell, kompetent und vor allem sauber (leider nicht selbstverständlich im Gewerbe) ausgeführt, die Kommunkation, egal ob per Mail, Telefon oder SMS, ist einwandfrei, man steht nicht im Regen wie mit so manchem “Klischeehandwerker”.
5 Sterne sind wohlverdient!
Makassar (10.01.2008) •••••
Sehr schön eingerichtetes Restaurant mittlerer Größe. Wenn voll wird, ist es schnell RICHTIG voll. Sympathischer Service, bei "französisch" denkt man unweigerlich an elitär-arrogante Kellner – die findet man dort aber nicht :-)
Durchgehend positiv aufgefallen ist mir die Gestaltung des Essens. Jedes Gericht hat seine eigene Optik, und die ist wirklich ausnahmslos wunderbar, hier könnte so manches Restaurant sich etwas abschauen. Schöne Farben, schöne Aufteilung, nicht ganz zufällig sind bei der Qype City Night diesmal genau so viele Fotos vom Essen wie von den Qypern gemacht worden.
Geschmacklich auch absolut einwandfrei. Eine leckere Soße, und vor allem GENUG davon! In meinem Fall: Maishähnchenbrust mit Honigkruste in Zitronensauce mit Kartoffelgratin und Gemüse (€14.50). Die Zitronensoße gibt dem ganzen Gericht eine saure Note, ungewohnt, aber sehr, SEHR lecker. Optik, Geschmack, Portion, Temperatur: perfekt. Ich hätte dasselbe gleich nochmal gegessen, wenn ich nicht schon satt gewesen wäre :)
Auch die beim Nachbarn verkostete Entenbrust "Indochine" in Honig- Senfsauce: ein Traum (eine Portion war lecker knusprig, eine zweite Portion leider NOCH etwas knuspriger, aber dennoch lecker).
Die Preise sind im oberen Mittelfeld und damit erfreulich niedrig (vor allem im Kontext des überdurchschnittlichen Essens). Kleiner Minuspunkt: es werden keine Kredit- oder EC-Karten akzeptiert.
P.S.: Ich hab gestern schon meinen Nachbarn erzählt, wie teuer und schlecht die Küche im "Blue Lagoon" (das "Pirates of the Carribean"-Restaurant im Disneyland Paris) ist. So wie im Makassar würde ich mir dort die Küche wünschen. Exotisch, einfallsreich, lecker!
Café Frischhut- "Schmalznudel" (27.12.2007) •••••
Die Schmalznudel ist wirklich "ein Stück München". Vom Viktualienmarkt nur ein Katzensprung, um mal schnell und gemütlich einen Kaffee zu trinken oder eine süße Kleinigkeit zu verspeisen. Und Obacht: hier bekommt man noch richtige Auszogne, nicht diese geschmacklosen Fettbatzen, die's an so mancher Weihnachtsmarktbude geben soll!
Die Schmalznudel schließt früh, macht aber auch *sehr* früh wieder auf!
Nicht zu vergessen: der charmante Teil der Gäste, der (finde ich) den eigentlichen Reiz ausmachet. Omis, Kaffeetanten, Originale. Für mich somit bisher immer das Schönste, wenn ich in der Schmalznudel gesessen habe: der Nachbartisch!
That's entertainment!
Asado-Steak (25.12.2007) •••••
Hmh.
Ich war im Asado 3 oder 4 mal (über 2 Jahre verteilt), aber heute habe ich eine wirklich bedenkliche Mischung aus unmotivierten und fehlbesetzten Bedienungen, planloser Küche und einfallslosem Essen serviert bekommen. Als ob das gesamte Team ausgetauscht worden wäre, und die Karte offenbar auch, die Auswahl war schonmal besser.
Die Kritik lässt sich aber sicher nicht auf "Heiligabend" schieben. Und wenn, dann hätte das Restaurant heute lieber gar nicht erst geöffnet.
Der vordere (Raucher-)Gastraum braucht dringend mal eine Grundreinigung und einen neuen Anstrich, von den (löblich!) Energiesparlampen passt keine zur anderen, was auch den Einschraubwinkel miteinbezieht, insgesamt ist dieser Raum einfach nur "unterster Standard". Die Weihnachtsdeko besteht aus 6 Metallfoliensternen im Fenster (weniger wäre mehr gewesen), und vor allem: die Hygiene lässt sehr zu wünschen übrig.
Und das Essen: das einzige, was richtig lecker war, war (wenn auch medium statt, wie bestellt, medium-well) das Filetsteak. Alles andere waren eher unterschiedliche Aggregatzustände von Fett. Lachsfilet: in Panade fritiert. Statt Ofenkartoffel: ein fettiger Batzen Gratin. Blattspinat: pfiffig serviert (nämlich aus einer Espressotaste gestürzt) – dafür laukalt.
Wir haben den Hauptgang mehr als zeitnah zur Vorspeise serviert bekommen; der Nachbartischen hingegen hatte zwischen zwei Gängen noch genug Zeit für 2 Zigaretten. Diese 10 Minuten hat man uns dann später gegönnt, so dass wir unsere halbleer gegessenen Teller noch eine ganze Weile anschauen durften (inkl. Fliegenballett), während um uns herum lediglich mehrfach und klangvoll die Aschenbecher (bis auf unseren) ausgetauscht wurden.
Nee, also: das geht gar nicht. Das habe ich dem Manager auch mitgeteilt. Er wollte der Kritik nachgehen. Aber so richtig interessiert hat ihn, so schien mir, nicht, wie unzufrieden wir mit dem heutigen (und sicher letzten!) Besuch im Asado waren.
Sam's and Son (22.12.2007) •••••
Ich hab nur staunend vorm Schaufenster gestanden (denn der Laden hatte schon zu). Aber das ist wirklich ein Geschäft nach meinem Geschmack. Allerlei kurioses Zeug, aber eben keine Sammlung antiken Schrotts, sondern durchaus auch wirklich interessante Sachen, das ganze ziemlich aufgeräumt und gut präsentiert.
Ich ergänze dann mal, wenn ich drinnen gewesen bin :-)
