FrediKind
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Institut für theoretische Physik (12.10.2008) •••••
Die Heidelberger Theoretiker genießen den Luxus ihre eigenen Villen am Philosophenweg zu haben. Mit großen Gärten zum Lustwandeln zieht es viele Studenten hier hinauf, speziell die Bibliothek wird daher häufiger frequentiert. Sie haben einen grandiosen Ausblick über die ganze Stadt.
Bauhaus GmbH & Co.KG (12.10.2008) •••••
Leider musste ich vor kurzen feststellen, dass die Mitarbeiter zwar äußerst freundlich sind, aber scheinbar nicht ganz so versiert auf ihrem Gebiet, was allerdings sehr Tagesform abhängig und durchaus nicht zu pauschalisieren ist. Aber es kann vorkommen, dass sie einem zu völlig überhöhten Preisen Angebote machen, die so nicht umsetzbar sind. Größere Anschaffungen sollte man hier noch einmal prüfen, da die Preise doch ziemlich hoch sind. Das Sortiment ist allerdings groß und auch wenn sie etwas mal nicht vorrätig haben, kann es schnell bestellt werden und sollte innerhalb von wenigen Tagen vorhanden sein. Auch hier gilt Preise vergleichen.
Botanischer Garten (12.10.2008) •••••
Der Heidelberger Botanische Garten ist sehr klein geraten und für seine Bezeichnung doch etwas irreführend der hintere Teil lädt zum gemütlichen Verweilen ein, während der vordere doch eher einem Lehrgarten gleicht, was sehr schade ist, da der botanische Garten daher an Erholungswert verliert. Trotzdem ist es immer noch eine Oase der Ruhe in mitten der Kliniken und Universitätsgebäude, die man immer gerne wieder besucht.
Studentenkarzer (12.10.2008) •••••
Der Studentenkarzer ist ein Unikum von Heidelberg. An sich gibt es hier nicht viel zu sehen, eine fast leeren Raum mit vielen Kritzeleien. Trotzdem ist es faszinierend, denn hier haben sich Studenten mehrerer Generationen verewigt, da dieser Ort früher als Studentengefängnis genutzt wurde, da die Studenten nur der Gerichtsbarkeit der Universität unterstanden. Die Regeln waren allerdings nicht sehr streng und irgendwann mutierte es zum Volkssport mindestens 1mal in seiner Heidelberger Studentenzeit dort im Karzer gesessen zu haben und der Nachwelt etwas zu hinterlassen. Die schwerste Angelegenheit im Karzer war wohl die Leute daran zu hindern von ihren Freunden auch noch Alkohol hineingeschmugelt zu bekommen.
Thingstätte (12.10.2008) •••••
Die Thingstätte ist gebaut worden als Amphitheater der Nazizeit, genutzt wurde es allerdings kaum als solches, denn es wurde erst spät fertiggestellt und durch seine Lage wurde es auch nicht so häufig frequentiert. Nach Ende der Nazizeit lag die Thingstätte einige Zeit brach, heute haben es Touristen und speziell Studenten wieder für sich entdeckt. So pilgern die Studenten jedes Jahr in der Nacht vorm 1. Mai dort hinauf um den Mai dort zu begrüßen. Dieses Fest wirkt wie ein riesiges Gelage, doch bei schönem Wetter ist es ein Genuss dabei zu sein. Die nächsten Tage sollte man die Thingstätte allerdings wirklich nicht betreten, da dort äußerst viel Glas und ähnliches herumliegt.
