JosFritz

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MITGLIED

Wohnt in Freiburg

Qyper seit 01.11.2008

Letzte 5 Bewertungen

Beat-Bar-Butzemann (17.11.2008) •••••

Schöne Kneipe mit gemischtem Publikum und nettem Personal.

Hier kann man sich wohlfühlen.

Und natürlich darf geraucht werden.

Übrigens, wem´s hier gefällt und im Bermuda-Dreieck nicht, der wird auch das “Furioso” mögen (gleiche Straße Richtung Dreisam gegenüber dem “E-Werk”).

Café Ruef (02.11.2008) ••••

Über die positiven Seiten kann man sich in Sayonaras Kommentar bestens informieren, den ich so voll unterschreiben würde.

Es sollte noch ergänzt werden, dass das “Ruef” eine schöne Alternative zur Hauptbahnhofs-Gastronomie ist, falls man um 5 noch nicht nachhause möchte.

Allerdings ist das Kellerpublikum (dort kann auch geraucht werden) um diese Uhrzeit sehr gemischt und das Aggressionspotential entsprechend hoch, so dass es schon mal zum “Clash of Cultures” kommt:

Zu viele Jungmänner, die zu wenig Alkohol u.a. vertragen und zuviel Wert auf ihre “Ehre” legen, die sie gern angegriffen sehen, um sie dann - am liebsten handgreiflich - verteidigen zu müssen.

Wer um diese Uhrzeit seinen Laden aufmacht, hat eben immer auch ein gewisses Sicherheitsproblem.

Trotzdem einer der wenigen Lichtblicke morgens um fünf in Freiburg und deshalb:

4 Sterne.

Hausbrauerei Feierling GmbH (01.11.2008) ••••

Das Patrizier-Bräu schmeckt so abgestanden wie säuerlich - so einzigartig wie scheußlich.

Die Stühle im Biergarten sind ungemütlich, wahrscheinlich, damit der Durchsatz stimmt.

Ach nö, das lassen wir mal…

Cräsh (01.11.2008) •••••

Einer der wenigen Zufluchtsstätten im Freiburger Nachtleben, weil sich bestimmte Leute hier in jeder Hinsicht deplaziert vorkommen und unwohl fühlen. Und das ist auch gut so.

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“Hier trifft man auf das, was meine Freunde als Asi-Kneipe bezeichnen. Bereits im Eingangsbereich sollte man aufpassen, daß man nicht von einem der herumtorkelnden Punks angerempelt wird. In dieser Lokalität, die durch laute Musik, besoffene Gäste und einen überdurchschnittlich hohen Anteil an tätowierten und gepiercten Besuchern auffällt, wird sich sicher der junge Allabendsäufer wohl fühlen. Wer die gepflegte Unterhaltung und den gepflegten Gast im Anzug sucht, ist hier sicher falsch.” (DocRS) **********************

Gepöbelt wird im Cräsh indes nicht:

Ich habe hier - im Gegensatz zu anderen Freiburger Läden - noch nie eine Schlägerei (auch nicht mit “gepflegten Anzugträgern”) erlebt.

Im Gegenteil:

Das Publikum ist ausgesprochen friedlich und tolerant!

Ich war allerdings auch nicht dabei, als jemand mit angewidertem Gesicht und erigierter Krawatte zur Lokalkritik im Cräsh antrat, dem schon beim Reinkommen der Angstschweiß auf der Stirn stand: “aufpassen, daß man nicht von einem der herumtorkelnden Punks angerempelt wird”...

Auch die Türsteher verhalten sich übrigens gesittet und sprechen deutsch.

Das Publikum ist am Wochenende stark gemischt.

Ein Bier kostet 2,60 Euro.

Geht doch!

Kastaniengarten (01.11.2008) •••••

Ein sehr schöner Biergarten mit der besten Aussicht von und auf Freiburg.

Aber:

Die Preise sind, wie in Freiburg üblich, zu hoch, jedenfalls wenn man, nach bayerischer Biergarten/zelt-Sitte, eine mittlere Trinkgeschwindigkeit von 2 Maß auf 3 Stunden für durchaus angemessen hält.

Entsprechend selten trifft man auf Bafög-Studenten und ähnliches Prekariat, die generationenübergreifende Polohemdenfraktion ist klar in der Mehrheit.

Das Personal an der Selbstbedienungstheke macht dennoch (oder stimmigerweise?) den Eindruck, als würde es schlechter bezahlt als bei McDonald´s, und lebt das an den Gästen aus:

Jedenfalls wurde ich bei meinen - wegen der Aussicht relativ häufigen - Besuchen oft unfreundlich, meist desinteressiert, selten freundlich bedient.

Ich schließe mich dem Vorredner an:

Vielleicht wird es ja nächsten Sommer besser!


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