Labude
Letzte 5 Bewertungen
Der Tagesspiegel (20.11.2008) •••••
Man kann ganz Berlin verstehen, wenn man seine Taxifahrer versteht. Der Berliner Taxisfahrer ist gewissermaßen das pars pro toto dieser Stadt. Am Berliner Taxifahrer kann man die Essenz des Berliners erkennen und in der Vielfalt der Berliner Taxifahrertypen kann man die ganze Vielfalt dieser Stadt wiederfinden.
Sie verstehen nicht, was ich mit der Essenz des Berliners meine?
Heute morgen. Knesebeckstraße, hinterm Savignyplatz. Ich liefere die Kinder in der Schule ab, wofür ich natürlich – wie alle anderen - in der zweiten Reihe halte. Das Taxi hinter mir hupt, weil er den Gegenverkehr kurz durchlassen muss. In jeder anderen Stadt würde man das als eine Frechheit empfinden. Denn, niemand hat so ein unglaubliches, intuitives Talent, an den unmöglichsten Stellen zu halten wie Taxifahrer. Die Verkehrsbehinderungseffizienz von Taxifahrern ist schlicht unschlagbar. Es gibt irgendeine Regel unter Taxifahrern, dass man dort halten muss, wo gleichzeitig ein Müllauto steht, die Bäume zurückgeschnitten werden und die Straße wegen einer Gasrohrundichtigkeit aufgerissen ist (das ist in Berlin übrigens ein ziemlich normales Setting). Und jetzt stellen Sie sich vor, sie würden hupen, weil der Taxifahrer just an dieser Stelle anhält, um eine Oma mit Rollator und Krankenbeförderungsschein rauszulassen. Nein, stellen Sie es sich nicht vor. Stellen Sie sich lieber ein paar Szenen aus „Natural Born Killers“ oder „Die 120 Tage von Sodom“ vor.
Solche Situationen sind es, die den Berlinern den Ruf eintragen, rüde und rüpelhaft zu sein. Und sie zeigen gleichzeitig die ganze Ungerechtigkeit dieser Einschätzung. Es ist nämlich nur fair, die Oma mit dem Rollator vor ihrer Haustür abzusetzen und für die Müllabfuhr und den Baumschnitt kann weder sie noch der Taxifahrer etwas. Wer jetzt ein Spektakel veranstaltet, weil er zwei Minuten warten muss, ist entweder ein Idiot oder einfach zu spät losgefahren. Wer kein Spektakel macht, sondern einfach wartet und entspannt den Herren Wieprecht und Skuppin auf Radio Eins lauscht, wird sogar erleben, wie sich die Oma mit einem kleinen Lächeln für das Warten bedankt, während der Taxifahrer den Rollator aus dem Kofferraum holt. So wird aus der kleinen Belästigung eine fast poetische, anrührende Großstadtszene.
In Berlin gibt es knapp 7.000 Taxis und etwa genauso viele Tageszeitungen. Jede dieser Zeitungen passt zu einem Typus Taxifahrer. Wenn man das verstanden hat, hat man die ganze Stadt verstanden. Lassen wir einmal die große Gruppe der Taxifahrer außer Betracht, die Hürriyet oder Dziennik lesen, gibt es folgende Typen:
Der liberale Altphilologe aus Schöneberg mit Freiburger Migrationshintergrund, der am Wochenende auf dem Winterfeldplatz einkauft. Ich bin neulich mit so einem und zwei ausländischen Geschäftspartnern gefahren. Als ich merkte, dass er unserer englischsprachigen Konversation mit Leichtigkeit folgte, stiegen wir auf Französisch um. Er grinste und sagte in tadellosem Französisch, dass auf der Straße des 17. Juni Stau sei und er daher über die Budapester fahren würde. Ich bin sicher, dieser Taxifahrer liest Tagesspiegel.
Das Berliner Original mit Schiebermütze (Kantstraße). Wenn ihnen diese Reinkarnation Harald Juhnkes leibhaftig begegnet, freuen Sie sich. Sie haben ein aussterbendes Stück echtes Westberlin entdeckt. Genießen Sie den Redeschwall, mit dem er sie überschüttet. Er wüsste, in welchen Rotlichtclub in Grunewald sich früher Senatoren fahren ließen, aber er hätte keine Ahnung, welche Location in Mitte gerade angesagt ist. Es gibt nicht mehr viele dieser Originale. Er liest die B.Z. – BILD wäre unter seinem Niveau und die Morgenpost, ebenfalls aus dem Hause Axel Springer und im Überregionalen praktisch die WELT, ist ihm zu „dicke“. Sein ebenfalls sehenswertes östliches Äquivalent wartet in Lichtenberg oder Köpenick, fuhr früher ein Lada-Taxi, weiß noch, wo die Kreuzung Leninalle/Dimitroffstraße ist und würde niemals B.Z. oder Bild lesen. Er schimpft manchmal noch auf die neuen Zeiten und liest den „Kurier“. Ihm wäre die „Berliner Zeitung“ zu dicke. Die wird im Osten auch von ein paar Taxifahrern gelesen, das wäre dann aber eher das Äquivalent zu dem Schöneberger Tagesspiegel-Leser. Manche Taxifahrer im Osten lesen auch „ND“, also „Neues Deutschland“. Fragt man diese Taxifahrer, was er früher gemacht hat, antwortet er „Irjendwat inne Verwaltung“. Manchmal klingt das auch ein bisschen sächselnd und wir nicken wissend.
Manchmal erwischen Sie – vielleicht am Schlesischen Bahnhof – einen Taxifahrer mit Lederjacke und Ohrring, der Radio Multikulti hört und für ein selbstverwaltetes Taxikollektiv fährt. Er ist eine herrlich sympathische Nebenfigur aus „Herr Lehmann“ und liest sicher die taz.
Dem Taxifahrer heute Morgen in der Knesebeckstraße habe ich übrigens fröhlich zurückgehupt. Er wird sich, leise grummelnd, gesagt haben: „Hat er auch wieder recht“ und die Sache hat sich erledigt. Vielleicht hat er auch „Idiot“ gesagt. Aber er wird es nicht so gemeint haben.
Der Himmel über Berlin (04.11.2008) •••••
Lieber Otto,
danke für deinen Brief, den ich eben erst erhalten habe. Hätte ich ihn vorgestern gelesen, du erinnerst dich, als ich in den Park Babelsberg wollte, um dort die Einsamkeit zu genießen und meine Dämonen zu besichtigen, hätte ich dir vielleicht einfach zugestimmt. Außer mit den Karrieristen vielleicht, da hätte ich dir vielleicht ein bisschen widersprochen, weil ich, wie du weißt, ja selber einer davon bin. Heute aber, lieber Otto will ich dir von Herzen widersprechen.
Heute will ich dir antworten, wie schön dieser Himmel über Berlin ist. Das mag dir, gerade heute, paradox erscheinen, geradezu widersinnig, abwegig. Denn, aber das weißt du ja, lieber Otto, heute kann man den Himmel über Berlin gar nicht sehen. Heute ist ganz Berlin in einen bleichen, wattigen Nebel eingehüllt. Das fing gestern abend schon an. Weißt du, Otto, im Nebel ist Berlin bei Nacht einfach wunderschön. Der ganze Himmel ist orange weichgezeichnet. Wenn ein Lichtbildner so eine Atmosphäre in einem Film hinkriegen würde, er hätte den Oskar verdient. Obwohl, ich weiß ja gar nicht, ob es einen Oskar für Lichtbildnerei gibt. Ist ja auch egal. Gestern abend jedenfalls, das war bezaubernd. Ist es nicht seltsam, dass ausgerechnet orange leuchtender Nebel in Charlottenburg einem plötzlich einen warmen, glücklichen Schauer über den Rücken streichen lassen kann. Irre, nicht?
Heute morgen, lieber Otto, da war ich vor der Arbeit noch bei meinem Bäcker an der Ecke. Ich hab mir einen Cappuccino und eine von diesen süß-schweren Quarktaschen gekauft und mich dann raus in den Nebel gesetzt. Weißt du was, Otto? Die Leute in dem Laden und draußen am Nachbartisch waren alle wunderbar gelaunt! Es gab nur ein kleines bisschen Wind und mein Zigarettenrauch hat total hübsche Muster in der Luft gemacht. Klar, im Tagessspiegel gabs auch Prozesse gegen Neonazis, Vergewaltiger und Brückenmörder. Aber das war alles irgendwie unheimlich weit weg. Das Lachen am Nachbartisch aber und diese herrlich skurrile Wolke meines Rauchs, die einfach da stehengeblieben ist, wo ich sie hingeblasen habe, das war unheimlich nah. So nah, wie der Himmel über Berlin in diesem Moment.
Ganz liebe Grüße,
Dein Labude
Park Babelsberg (02.11.2008) •••••
An manchen Tagen ist der Herbst herbstlicher als sonst. Du könntest gar nicht sagen, was es ist. Die Bäume sind nicht mehr so bunt, wie sie es noch vor zwei Wochen waren. Die Herbststürme sind durchgezogen und die Windräder im Havelland drehen sich lethargisch vor den Wolken, die wie an den Himmel genagelt aussehen. Gänse ziehen in einem riesigen „V“ über dir entlang. Ein Teil des „V“ bricht ab, fliegt als Ausrufezeichen weiter. Berlin sieht eigenartig vertraut, hell und ordentlich aus. Es passt nicht.
An manchen Tagen wünscht man sich, er finge nicht an und höre nicht auf. Keine Aufgaben, keine Herausforderungen. Einfach da sein und doch nicht da. Man sollte die Steuerunterlagen sortieren, überfällige Briefe schreiben, die Schublade oben links aufräumen. Aber es geht nicht.
An diesen Tagen, sollte man, wenn man vernünftig wäre, sich etwas Gutes tun. Am Schloss Charlottenburg joggen gehen, einen Smoothie mixen, mit Grapefruit und Kiwi vielleicht. Man sollte vielleicht mal wieder ins Solarium gehen. Oder ein duftendes Bad nehmen. Aber da liegen die Badekugeln, die du an anderen Tagen, mit anderen Hoffnungen und Erwartungen gekauft hast.
Im Kühlschrank liegen noch gute Sachen. Die Frühlingszwiebeln sind ordentlich in feuchtes Tuch eingeschlagen oder daher noch frisch. Mit dem Käse und dem Schinken könnte man daraus ein schönes Omelette machen. Vielleicht hätte ich die Grützwurst mitnehmen sollen, die mit Zwiebeln und Äpfeln wie ein schöner Herbsttag schmeckt. Einer, der schon eine Ahnung von Weihnachten in sich trägt. Aber du verdrängst den Gedanken und kaufst eine Pizza beim Türken.
Ich werde nachher in den Park Babelsberg fahren. Es der schönste Ort auf der Welt für solche Tage. Das neogotische Schloss mit seinen Dämonen, Kreuzen und aufstrebenden Bögen. Die alten Bäume, die Seen, die hinter der Wegbiegung auftauchen. Versteckte Brunnen, der letzte Geruch von Pilzen. Es werden kaum Menschen dort sein, wenn es fast dunkel wird. Und dann ist es vielleicht gut.
Vinifera Weinhandlung (03.12.2008) •••••
Unterstellen wir mal, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Und unterstellen wir weiter, dass man, gleich nach dem Ableben, sieht, was die Angehörigen so machen. Was macht der Lebenspartner, das Kind oder wer sonst der nächste Angehörige ist, wenn es am Todestag Abend wird, die Freunde weg sind, keiner mehr auf die Schulter klopft und der Hinterbliebene nachdenkt, wie jetzt alles weitergeht.
Unterstellen wir mal, dass wir ihm oder ihr dann über die Schulter sehen können, so ein bisschen wie bei „Ghost“, nur dass wir als Geist nicht so dämlich aussehen wie Patrick Swayze und keine Geigen spielen. Wir gucken also als Geist so über die Schulter und meinen, hängende Schultern und trocken geweinte Augen zu erahnen. Wir meinen, ein leise unterdrücktes Schluchzen zu hören. Ein kaum wahrnehmbares Kopfschütteln. Und dann setzt er oder sie sich an den Computer, öffnet den Browser und gibt bei Google die Suchworte „billig beerdigen“ ein. Ich glaube, das wäre der Moment, wo man das Konzept „Leben nach dem Tod“ gründlich verflucht und lieber einfach tot wäre. Sie halten das für eine ziemlich abgefahrene Phantasie? Die Wahrheit ist abgefahrener als die Phantasie.
Für die Suche „billig unter die Erde“ ist eine Anzeige für den Billigbestatter ® gebucht. Bei dem Billigbestatter ® gibt es also jemand, der davon ausgeht, dass da jemand sitzt, der bei Google „billig unter die Erde“ eingibt, und den möchte er gerne als Kunde haben. Ich finde das beeindruckend. Irgendwie verdient so viel unverstellte Ehrlichkeit, so ein entwaffnendes Bekenntnis zur neuen Sparsamkeit Respekt.
Wie ich darauf gekommen bin? Nun, die Charlottenburger Filiale des Billigbestatters ® liegt quasi direkt neben meiner Wäscherei, wo man das Hemd für 1 € gewaschen und gebügelt bekommt. Und da denkt man schon mal darüber nach, was eigentlich billig ist. Der Billigbestatter ® erklärt den Unterschied zwischen preiswert und billig so: Wenn etwas preiswert ist, ist es seinen Preis wert. Bei einem niedrigen Preis muss also auch niedrige Qualität vorliegen. Wenn etwas billig ist, ist der Preis im Verhältnis zur Qualität eigentlich zu niedrig und damit also billig. Aha.
Gut. Dann empfehle ich jetzt einen Laden, wo man billigen Wein kaufen kann. Vinifera am Klausenerplatz, gegenüber vom Schloss Charlottenburg. Es ist quasi so: beim Discounter gibt es preiswerten Wein. Der kostet 1,99 € und schmeckt scheiße. Er ist also gewissermaßen seinen Preis wert. So einen Wein kriegen Sie bei Vinifera nicht. Das Angebot geht bei knapp 5 € los und die wenigsten Weine kosten mehr als 10 €. Es gibt günstige Hausweine in der Literflasche. Um 6 bis 7 € gibt es eine breite Auswahl. Und damit man bei alledem die Übersicht nicht verliert, hilft der Besitzer, Herr Jeschke, mit Liebe, Leidenschaft und Kenntnis. Es macht riesig Spaß mit ihm darüber fachzusimpeln, welcher Wein zu welchem Essen passt. Ich war noch nie enttäuscht. Ich liebe das.
Mein Favorit: 2007er Valdelainos. Ein frischer, fruchtiger weißer Spanier mit Fruchtaromen von Ananas und Grapefruit, die Dieter Bohlen wahrscheinlich als „hammergeil“ bezeichnen würde. Und mit 5,60 € total billig.
Galeries Lafayette (27.10.2008) •••••
Der Papst meinte neulich: «Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der großen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet» und wenn es eines Beweises bedurft hat, dass der Papst zurecht kein Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik ist, dann ist er damit erbracht. Geld ist nämlich niemals weg. Geld ist nur woanders. Wenn bei der KfW beispielsweise jemand 300 Mio. an eine zahlungsunfähige Bank überweist, ist das Geld nicht weg, sondern wird an die Gläubiger verteilt. Weil das aber Gläubiger sind und keine Gläubigen, übersteigt es die Vorstellungskraft und das Urteilsvermögen des Papstes. Aber das mit der eingeschränkten Vorstellungskraft und Urteilsfähigkeit des Papstes kennen wir ja aus anderen Zusammenhängen. Das mit der Verhütung und der Sünde zum Beispiel.
Wenn wir also konstatieren, dass der Papst nicht unfehlbar und Geld niemals weg, sondern nur bei jemand anderem ist, bleibt, ist die Erkenntnis, dass sinnvollere und weniger sinnvolle Wege gibt, einen Haufen Geld zu diesem anderen zu schaffen. Man könnte es an Lehman Brothers überweisen oder bei einem Hütchenspieler verzocken. Das wäre ziemlich blöd aber weiter unschädlich. Oder man könnte es der Katholischen Kirche, dem republikanischen Wahlkampfkomitee oder dem Jihad Islamia spenden. Das wäre ziemlich blöd und außerdem ziemlich schädlich. Will man hingegen eine Menge Geld sinnvoll, schnell und unschädlich vom eigenen Konto auf das eines Anderen schaffen, sind die Wahlmöglichkeiten beschränkt. Ich habe für mich selbst eine ziemlich probate Methode entwickelt: die Lebensmittelabteilung der Galeries Lafayette.
Man könnte dort innerhalb einer halben Stunde einen Jahrgangschampagner Dom Perignon, ein Dutzend Austern, eine kleine Käseauswahl, etwas getrüffelte Gänseleberpastete und einen ordentlichen Bordeaux gegen einen Harz-IV-Regelsatz eintauschen. OK, die Gänseleberpastete müssten wir weglassen, weil die (wenn auch unanständig lecker) natürlich nicht unschädlich, sondern total ökologisch unkorrekt ist. Zwei Filets vom Loup de Mer würden es ja auch tun. Ich finde, das ist ein verdammt effektiver und dabei auch noch ziemlich lustvoller Weg der Geldverschiebung. Stellen Sie sich mal vor, sie hätten das gleiche Geld in die Kollekte gegeben und dann anschließend etwas über Überbevölkerung und Aids in der Dritten Welt gelesen. Mann, würden Sie sich ärgern!
Weil ich so wahnsinnig effektiv dann auch wieder nicht bin, lasse ich den Champagner stehen. Ist eh nicht gut für den Magen. Aber an dem Comté Extra Reserve, dem Crottin de Chavignol (den es nirgendwo besser – und teurer gibt) oder einem Chabichou fermier, alles in perfekter Reife, kann ich einfach nicht vorbeigehen. Ich behaupte, es gibt in Deutschland keine bessere Auswahl von französischen Käsen. Es gibt hunderte Sorten und man darf sie alle probieren, wenn man nett fragt. Die Mitarbeiter an der Käsetheke haben Ahnung und geben, wenn man Neues ausprobieren will – und das will man fast immer, gute Empfehlungen. Sie behalten die Geduld auch dann, wenn mit einer langen Schlange im Rücken „von diesem auch noch ein klltzekleines Stück“ will. Wenn man sich eine kleine Auswahl für einen Abend zu zweit zusammenstellt und noch eines der herrlichen Baguette und einen freundlichen Roten von der Loire mitnimmt, kommt man auf 25 bis 30 €. Das ist zwar nicht billig, aber immer noch sehr lustvoll. Hätte man für den gleichen Betrag schlechten Wein und schlechten Käse gekauft, hätte man zwar viel mehr zu tragen, aber das Geld wäre tatsächlich irgendwie – verschwunden.
###
Ach ja, insgesamt gibt es 5 Etagen, auf denen es vom Parfüm bis zum Mieder alles Mögliche gibt, wovon ich keine Ahnung habe. Der große Glastrichter in der Mitte ist eine Touristenattraktion, von der offenbar die Legende besteht, es bringe Glück, wenn man Geld hineinwirft. Das ist ein bisschen das Friedrichstraßen-Äquivalent zum Applaus bei der Landung des Ferienfliegers.
