Mondkatze

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ADVANCED INSIDER

Wohnt in Offenbach

Qyper seit 25.07.2006

Meine Website:

www.naschkatze.com

Mein Blog:

leselust.wordpress.com

Letzte 5 Bewertungen

Tafelspitz & Söhne (10.12.2008) •••••

Ein bisschen trauere ich ja immer noch der Cafébar 13 nach, aber das neue Tafelspitz&Söhne hat das Potential, mich in den kommenden Wochen zu trösten. Die Einrichtung ist modern-gemütlich, das viele unbehandelte Holz erinnert an schweizer Chalets, auf dazu passenden Dekonippes (Geweihe oder so) wurde aber verzichtet.

Die Karte ist umfangreich, alleine beim Frühstück gibt es schon bestimmt 10 Varianten - von der superdelux Lachs-Sekt-Wasweißich-Version für Zwei bis zum Espresso mit Zigarette. Die darf man sogar im Tafelspitz rauchen, denn es gibt ein Raucherzimmer. Der deutlich größere Bereich ist aber den Nichtrauchern vorbehalten.

Zu essen gibt es so ziemlich alles. Kleinere Gerichte wie Flammkuchen, alles rund ums Fleisch und “deutsche Tapas”. Also Miniportionen Handkäse, Fleischbällchen und ähnliches. Liest sich alles sehr ansprechend und sah an den Nachbartischen auch lecker aus - ich selbst habe bisher nur die Heißgetränke getestet und für gut befunden. Beim Zucker sind sie allerdings gerade noch knauserig. Ein kleines Tütchen für den großen Milchkaffee? Na, das kann sich ja noch ändern.

Wohl nicht ändern werden sich so “Marotten” wie Kaviar zur Grünen Soße. Bräuchte ich nicht, rechtfertigt aber vermutlich die “gehobenere Küche” und die damit verbundenen durchweg recht hohen Preise (z.b. normales Frühstück nicht unter 7 Euro, Flammkuchen ebenso). Deshalb gibt’s auch erstmal nur drei Punkte.

Decor Walther (29.11.2008) •••••

Decor Walther “home & bath” bietet alles, was man im Badezimmer so brauchen kann. Vom Waschbecken über die Gästezahnbürste bis zum präsentablen Putzschwamm in Gold- oder Silberoptik ist alles dabei. Die präsentierten Modelle sind modern und für meinen Geschmack sehr schön, das Geschäft ist insofern eine echte Alternative zum Baumarkt-Angebot. Die Beratung ist gut, die Atmosphäre angenehm.

Allerdings muss, wer mit Produkten aus diesem Geschäft sein Bad einrichten möchte, über eine gut gedeckte Kreditkarte verfügen, denn beispielsweise schon ein hübscher Waschlappenhaken (ja, diese kleinen Haken, die man an die Wand klebt oder schraubt) kostet schnell mal 30 Euro. Einer.

Resto Café Patio (13.11.2008) ••••

Das Le Patio ist zweigeteilt. Im vorderen Berich und auf einer Empore befindet sich das Café/Restaurant. Das Frühstück dort ist nicht sooo grandios und für Prager Verhältnisse teuer. Aber dafür erfüllt die Cremé Brulee die Träume aller Naschkatzen :-) Das Essen ist international, von der tschechischen Entenbrust über die italienische Nudel bis zum indischen Tandoori-Hühnchen gibt es so ziemlich alles. Also ideal für Gruppen, bei denen der eine das will und der andere jenes. Die Einrichtung gefällt mir sehr gut, dunkle Holzmöbel dominieren, von der Decke hängen unzählige kleine, bunte Lampions.

Im hinteren Bereich von Le Pation gibt es einen kleinen Shop, in dem eben solche Lampions, aber auch schöne (alte oder auf alt getrimmte?) Holzkisten, Schränke und Deko-Objekte verkauft werden.

Die Lage direkt an der Nationalstraße ist perfekt, zu Fuß ist das Le Patio gut vom Wenzelsplatz zu erreichen. Freitags und samstags gibts es abends Live-Musik, hauptsächlich Jazz.

Olympia (13.11.2008) ••••

Im Olympia kann man massenweise Fleisch, Knödel und Soße mit viel Pivo (Bier) runterspülen – wobei ein Nachspülen nicht zwingend nötig ist, die tschechischen Spezialitäten (z.B. Ente) sind auch so lecker. Das Fleisch ist zart, die Gerichte sind schön angerichtet, der Service sehr freundlich (englisch sprachig) und das Ambiente mit viel dunklem Holz zum Wohlfühlen.

Allerdings sollte man keine Tschechen am Nachbartisch erwarten. Die Preise sind für deutsche Verhältnisse völlig normal, eher niedrig – für Tschechen aber fast unerschwinglich. Dafür ist das Essen gut, nicht so fettig wie der “Einheitsfraß” landestypischer „Hospodas” (Bierkneipen mit hohem Altfettvorrat) und Blasmusik gibt es auch keine…

Das Olypmia liegt nur einen kleinen Spaziergang vom Nationaltheater entfernt. Einfach die Narodni (Nationalstraße) immer geradeaus die Nationalstraße Richtung Moldau herunter laufen, am Nationaltheater vorbei, über die Brücke, immer weiter geradeaus der Straße folgen, bis auf der linken Seite das Olympia (grüne Markisen) auftaucht. Abends am Wochenende empfiehlt sich eine Reservierung.

Friseursalon Martina Acht (13.11.2008) •••••

Martina Acht ist der Stern am Offenbacher Friseurhimmel, vielleicht sogar im Rhein-Main-Gebiet. Ihre zahlreichen Meistertitel (natürlich deutschland und weltweit) präsentiert sie als Pokale und Urkunden an den Wänden ihres großen Friseursalons, der ansonsten im Jugendstil gestaltet ist. Ein überlebensgroßes Abbild von Martina Acht im Stile von Alfons Mucha zeigt sehr eindrucksvoll, um wen sich in diesem Salon alles dreht. Und das durchaus auch zurecht, denn meiner Erfahrung nach hat Frau Acht wirklich einen sehr guten Blick für Typen und mögliche Frisuren und setzte diese dann schnell, präzise und souverän um. Insofern war ich mit der Leistung völlig zufrieden.

Trotzdem nur zwei Punkte gibt es, weil die Angestellten dort mir den Eindruck vermittelt haben, eine neue Frisur sei das Zentrum einer jeden Welt. Deshalb kann man da ruhig auch mal 15 Minuten auf die erste Beratung warten. Und dann 15 auf das Haarewaschen. Und dann wieder 20 aufs Haare schneiden. Und dann nochmal 20 aufs Haare tönen. Und dann, wenn die Farbe schon eingezogen ist, nochmal 15 aufs wieder auswaschen. Und dann… bin ich mit nassen Haaren gegangen, weil ich irgendwann ja doch auch mal arbeiten musste, und fast 1,5 Stunden reine Wartezeit mir gereicht haben. Der Schnitt selbst war übrigens in 5 Minuten fertig, gezahlt habe ich 80 Euro für eine Tönung und einen neuen Schnitt im weiterhin langen Haar.

Dafür, dass ich nicht länger warten wollte, zeigten die Mitarbeiterinnen wenig bis gar kein Verständnis. Freitagsmorgens sei es eben immer voll. Aha.


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