wolfmontague
ADVANCED INSIDER
Wohnt in Herdecke
Qyper seit 18.03.2008
Meine Website:
bin kein Weber und der Sit(t)e...
Mein Blog:
Letzte 5 Bewertungen
Zeche Hannover (20.10.2008) •••••
Wo früher schwarze Zechen standen, tonnenschwere Erzzüge über hohe Dämme und stählerne Brücken donnerten und der Horizont im ständigen Dunst verschwand, wo ein Rasseln, Klappern, Kreischen und Dröhnen die schweissgeschwängerte, beissend riechende Luft den Atem der Menschen nicht störte, wo sich Tauben nie in ihrem Schlag irrten, wo über die verwirrenden Straßennetze noch knatternde Mopeds sich über das Pflaster holpernd, ihren schwarzen Ritter der Arbeit sicher vom Heim zur Arbeit brachten, wo Kinder auf glasigem Schotter spielten, wo hinterm Haus die Kartoffeln von der Mutter geerntet wurden, dort wo das Grau des Vergangenem wohnt, ist die Natur sich endlich wieder selbst überlassen.
Einige wenige aber lange Wege führen Dich durch ein wohlbehütetes Naturschutzgebiet. Mitten durch den Trubel der Ruhe. Wege auf denen einst die Züge donnerten.
Bundestag 10/2008 (12.10.2008) •••••
Sehr geehrter Herr Tiefensee,
schön, dass Sie und das gesamte Parlament sich Gedanken, bezüglich (nicht) gestiegener Unfallzahlen machen. Selbstverständlich bin ich Ihrer Meinung, dass der deutsche Autofahrer in seine Schranken gewiesen werden muss. Ich bin beruflich täglich im Straßenverkehr unterwegs. Somit sehe auch ich die Problematik. Was mich allerdings schon seit Jahren diesbezüglich wundert, ist die fehlende soziale Komponente in unserem Bußgeldkatalog. Will sagen, ich finde es erschreckend, dass vom Vorstandsvorsitzenden hinab zum ALG II-Bürger kein Unterschied in der Bewertung der Höhe der Geldwerte gemacht wird oder vorgesehen ist.
Die Verabscheuungswürdigkeit der Tat ist selbstverständlich gleich zu bewerten, ob Herr Obermann oder Herr Untermeier bei Rot fährt, die gefühlte Strafe muss die gleiche sein. - Aber fühlt Herr Obermann die 300 Euro denn genauso schmerzlich wie Herr Untermeier, der seine Familie mit HartzIV durchbringen muss?
Ich halte es für ein Signal, dass gefälligst der “Arme Schlucker” bitte nicht auch noch die Strassen verstopft und die Privilegierten auf Deutschlands Straßen ungehindert dahin chauffiert werden können, um ihre so wichtigen Termine pünktlich zu erreichen.
Herr Minister Tiefensee, in welcher Partei waren sie eigentlich noch?
Das ist in Berliner Kreisen wohl heute auch nicht mehr so entscheidend. Schließlich geht es allen ja bestens - oder etwa nicht gut genug?
Der Staat braucht Geld - das wird uns täglich bewusst gemacht.
Mit verbundenen Grüßen aus der Provinz
wolfmontague
Hotel Bundschu (11.10.2008) •••••
Bestes Ambiente, supergute Küche, nettes Personal, hervorragende Zimmer, großzügiges Raumangebot. Zimmerpreise pro Person zwischen 39 und 76 Euro plus ein Halbpensionaufschlag von 19 Euro. Der Familienbetrieb wird unter strenger Regie von Frau Bundschu geleitet. Ihren Humor wird der Neuling erst Entdecken müssen, aber wenn es passiert ist, dann bekommt man ein warmherziges Wesen als Gegenüber zu spüren. Die Söhne, Zwillinge, nicht leicht auseinanderzuhalten, “schmeißen” den “Laden” in frischer direkter Art. Ein gutes Betriebsklima ist bei dem Personal zu spüren. Die Preise sind durchaus gerechtfertigt und man wird beim Essen unglaublich Überrascht sein. Weiter so!!!
Krakau (23.09.2008) •••••
Krakau (Kraków)
Hauptstadt der polnischen Wojewodschaft Małopolskie, an der oberen Weichsel, 745 000 Einwohner; Kultur- und wirtschaftliches Zentrum, Erzbischofssitz; Universität (gegründet 1364)
Seit 1974 gehören Teile der Stadt zum Weltkulturerbe der UNESCO
grooving-voices (19.09.2008) •••••
Bislang unter dem im Ortsjargon als “Mitwochschor” bekannter, nun seit 5 Jahren professionell geführter Chor, der sich aus dem ehemaligen Männergesangsverein Wengern gebildet und inzwischen völlig umorientiert hat. Nun endlich “firmierend” unter “GROOVING VOICES” . Ein etwas tenor- baß- und altlastiger Chor, was ihm aber enorme stimmgewalt verleiht und einen satten Sound ergibt. Die Auswahl des “Liedgutes” wird eine breite Zuhörerschaft begeistern und mitreissen. Toll, wie Jürgen Merkel das macht. Ich glaube “sein” Chor wird noch regional schwer unterschätzt, besonders in der “Lichtburgstadt” Wetter.
Es sind noch Plätze frei denke ich. Vielleicht noch die ein oder andere Sopranstimme, aber bitte mit Sahne (in der Stimme).
Weiter so!
They are singing in english, jazzy, Swahili and liNgála …so it goes to a genuin African Gospel
Zum hören:
http://www.alfred-music.com/player/AlfredChoralDesigns200…
