Pragfriedhof

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Pragfriedhof - Stuttgart

Adresse: Friedhofstrasse 44, 70191 Stuttgart

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Letzte 4 Bewertungen

BaZo (10.11.2008) •••••

Kann dem nur zustimmen. Meine Urgroßeltern sind (inzwischen) beide dort begraben. Verlaufen kann man sich da auf der suche nach etwas schon recht leicht da der Friedhof extreme abmessungen hat. Sehenswert ist er allemal und wenn man im Winter dort ist sollte man eine tüte mit nüßen mitnehmen :)

Rautgundis (09.11.2008) •••••

ja nun sind wir auch wieder mal dort gewesen
Was Heidanei über protzige Grabmäler schreibt, kann ich leider bestätigen, das Grab des Gründers der Deutschen Verlagsanstalt jedenfalls ist schon eine kleinere Kapelle für sich und diverse Fabrikantenfamilien waren auch nciht gerade schüchtern. Eine schöne Auswahl von Marmorengeln gibt es auch dort.
Überall huschten Eichhörnchen herum auf der Jagd nach den letzten Nüssen (oder freundlichen Menschen, die ihnen Brot oder Kekse anboten….)
Heut haben wir das Grad von Louis Leitz entdeckt, das angenehm bescheiden aussieht und endlich haben wir auch das von Mörike gefunden.
Anrührend fand ich heute das Grab einer Mutter, die fünf Kinder geboren hat. Vier davon wurden nur ein paar Monate oder Jahre alt. Am fünften ist sie wohl gestorben. Der Sohn aber wurde 97 Jahre alt.
Anrührend ist auch der Friedhof der “Kleinsten der Kleinen”, wo man Fehl-und/oder Totgeburten beisetzen lassen kann.
Oder zwei Grabstätten von Eheleuten, die (im 19. Jahrhundert!) bis über das 90. Lebensjahr hinaus zusammenbleiben durften. Oder das einer Frau, die zweimal geheiratet hat, sich aber bei ihrem ersten Mann begraben ließ, mit dem sie nur zwei Jahre verheiratet war…
Im ganzen hat dieser Friedhof derartige Ausmaße, dass man einen Plan mitnehmen sollte. Es ist zu empfehlen, ihn grabfeldweise zu entdecken.

sunny4fun (08.10.2008) •••••

wir waren einmal zu einer beerdigung dort und ich finde, er ist immer wieder einen besuch wert. jede jahreszeit verändert den friedhof auf´s neue und die gräber sind z.t. wirkliche kleinode…

Heidanei (07.03.2008) •••••

Wie oft bin ich in den letzten Jahren dran vorbeigefahren und an der Haltstelle ausgestiegen - immer in Hetze zur Arbeit. Heute bin ich mal nach Jahren wieder reingegangen und war überwältigt von der Grösse und den Gebäuden des Friedhofes.
Gelegen an der viel befahrenen Heilbronner Strasse ist es nicht ganz so ruhig wie im Hoppenlau-Friedhof aber die Vielfälktigkeit der Gräber entschädigt einen.
Interessant die schlichten Gräber der Diakonissen. Die protzigen Grabmäler der früheren reichen Familien und überall die Eichhörnchen.
Der israelitische Teil war leider abgeschlossen (warum wohl? Traurig !!!)
Der Friedhof ist riesen gross und man kann sicher bei jedem Besuch wieder was Neues entdecken. Und auch hier kann man sich vom Großstadtstress erholen.

Nachfolgend noch die Beschreibung der Stadt Stuttgart:

Bei seiner Eröffnung im Jahre 1873 befand sich der Pragfriedhof noch weit vor der Stadt. Heute liegt er zwischen der Nordbahnhof- und der Heilbronner Straße und stellt mit seinen rund 20 Hektar einen sehr wichtigen Grünbereich im Stuttgarter Norden dar. Er wird durch eine Haupt- und Querallee geprägt, in deren Blickpunkt die 1905 - 07 im Jugendstil erbaute Feierhalle, das einzige Krematorium in der Stadt, liegt. 1877 wurde der israelitische Friedhof auf der Prag angelegt und bald nach dem Ende der Nazidiktatur wieder instandgesetzt.
Gräber bekannter Persönlichkeiten: Karl Freiherr von Weizsäcker (1853-1926), Wilhelm Kohlhammer (1839-1893), Konrad Wittwer (1842-1914), Claire Walldoff (1884-1957), Ferdinand Graf von Zeppelin (1838-1917), Karl Gerok (1815-1890), Eduard Mörike (1804-1875), Ludwig von Hofer (1801-1887), Anna Sutter (Sopranistin).

Ende der offiziellen Beschreibung.



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